Progressive Muskelrelaxation - Klangzeit-Berner

KlangZeit - Berner
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Progressive Muskelrelaxation – PMR nach Jacobson

(fortschreitende Muskelentspannung)

Diese Entspannungstechnik wurde ab den 1930er Jahren an der Harvard Universität von dem

Psycho-Physiologen Edmund Jacobson entwickelt. Es ist eine Technik die aus einem systematischen An-  und Entspannen bestimmter Muskelgruppen besteht. Dieser Wechsel von  Spannung und Entspannung lockert die Muskeln sehr effektiv. Eine  entspannte Muskulatur hilft auch psychische Spannungen zu lösen/lindern.

Leidet eine Person z.B.  unter Stress, dauerhafter Anspannung, Angst oder Wut, reagiert auch der  Körper darauf, in dem die Muskulatur verspannt (meist im Nacken-/Schulter-Bereich).

Innerliche Spannungen  können gelockert bzw. gelöst werden, in dem die Muskulatur entspannt  wird. Entspannung geht mit entspannten Muskeln einher, d.h. ein  entspannter Körper führt zu einem entspannten Geist.

Das PMR ist eine effektive und leicht zu erlernende Methode. Es besteht aus:

 dem bewussten An- und Entspannen der Muskelgruppen

 dem Beobachten  des Unterschieds der Anspannung und Entspannung der verschiedenen  Muskelgruppen mit dem Ziel, durch die Entspannung Gefühle von Ruhe und  Gelassenheit zu erzeugen

Willentliches Verringern der Muskelspannung unter das alltägliche Niveau der Anspannung

Jedoch,  nur langfristiges, tägliches Üben führt zum Erfolg.

Zitat Edmund Jacobson: „Es gibt vielleicht kein allgemeineres Heilmittel, als Ruhe.“

Indikation (hier kann es hilfreich sein):

Unruhe, Stressbewältigung, Spannungskopfschmerzen, Hypertonie, Schlafstörungen

körperliche Beschwerden, die mit Anspannung und Schmerz einhergehen u.v.m.


Besonders bei Kindern und  Jugendlichen: aggressives, delinquentes Verhalten, soziale  Unsicherheit, Schulangst, Prüfungsangst, Zwänge, depressive  Verstimmungen, Lernstörungen, Konzentrationsstörungen. Ab Alter von 6  bis 8 Jahren geeignet („Entspannungsgeschichten“)

Kontraindikation (diese Erkrankungen sprechen gegen das Erlernen von PMR)

Psychiatrische  Erkrankungen (Psychosen, schwerwiegende Depression, schwerwiegendes  Zwangssyndrom), Asthma Bronchiale, akute Magen-und Darmerkrankungen,

Herz-und Kreislauferkrankungen, Epilepsie
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