Klangschalen - Klangzeit-Berner

KlangZeit - Berner
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Klangschalen

Die ersten klingenden Bronzeobjekte wurden auf etwa 3500 vor Chr. geschätzt.

Vorläufer der Klangschalen  könnten die „Standglocken“ z.B. aus China, Japan sowie der weitere  östliche Kulturkreis (Thailand, das Himalaya-Gebiet) sein.

Im Gegensatz zu unseren Kirchenglocken werden diese Standglocken von aussen mit einem separaten Klöppel angeschlagen.

Die Schalen bestehen je nach Herkunft, aus 5 – 12 verschiedenen Metallen.

Diese Metalle sollen der  Gesunderhaltung des Körpers dienen – eine Vorstellung, wie sie auch in  der Alchemie heimisch ist. Auch Ernährungswissenschaftler wissen schon  lange, wie wichtig Metalle für unseren Körper sind – Spurenelemente wie  Zink und Eisen gelten neben Vitaminen und Mineralien schon lange als  unentbehrlich.

Diese Metalle können sein: Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn, Blei

Sowie: Zink, Meteoreisen, Wismut, Bleiglanz, Pyrit

Wie bei unseren Kirchenglocken auch ist die Hauptlegierung Bronze und sorgt so für einen besonderen Klang.

Der genaue Ursprung sowie die damalige Verwendung ist bis heut noch nicht genau geklärt.

Sie könnten auch  ursprünglich als Aufbewahrungsgegenstand für Speisen (und Opfergaben)  gedient haben. Es ist auch möglich, dass sie zur Mineralisierung von  Speisen benutzt wurden, da sie diese mit Mineralien anreicherten – durch  die Zusammensetzung der Metalle aus denen sie gefertigt wurden. Auch  heute findet man sie noch in nepalesischen und indischen Haushalten als  Koch-/ Essgeschirr.

In den 60ger Jahren haben  die Hippies, die nach Nepal oder Indien gegangen sind, die Schalen  mitgebracht. Man konnte und kann sie in traditionellen Haushalten und  auf Basaren finden. Einige dieser Schalen hatten einen wunderbaren  Klang. So wurde damit dann auch musiziert und dabei merkten sie: Hier  kann ich gut entspannen, zu mir kommen und schnell einen tranceähnlichen  Zustand erreichen.

- Aus der Haushaltsschale wurde eine Klangschalen-

Die Europäer waren begeistert und brachten sie in ihre Heimat. Hier wird sie zum Musik- und Entspannungsinstrument.



„Der Ton der Klangschale

berührt unser innerstes,

bringt die Seele zum Schwingen.

Der Klang löst Spannungen,

mobilisiert die Selbstheilungskräfte

und setzt schöpferische Energien frei.“

(Zitat: Peter Hess)
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